Stellenausschreibungen

Print & Online

Stellenausschreibungen allgemein:

Die Stellenanzeige ist nach wie vor das erfolgreichste Zugpferd beim Recruiting neuer Mitarbeiter.

Ihre Pluspunkte: Sie ist reichweitenstark und zieht viele qualifizierte Bewerber an. So wurden im Jahr 2015 in unserem Nachbarland Deutschland knapp die Hälfte aller vakanten Stellen über Jobinserate besetzt. Und Personaler gehen davon aus, dass sich daran auch in den nächsten fünf Jahren nicht viel ändern wird. Darauf lässt sich auch anhand der Ausgaben für Stellenanzeigenschaltungen schließen:

Deutsche Unternehmen investieren insgesamt mehr als 2,2 Milliarden Euro in Stellenanzeigenschaltungen (31 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum).

2016 ( + 31% )
2015

Online

Ausgaben für Stellenanzeigen stiegen um 40 Prozent

2016 ( + 40% )
2015

Print-Medien

Ausgaben für Stellenanzeigen stiegen um 4 Prozent

2016 ( + 4% )
2015

Online oder Print:

 

Beide Kanäle werden gern genutzt. Es hängt jedoch stark von den individuellen Anforderungen eines Unternehmens ab, welcher Kanal-Mix für die Anzeigenschaltung sinnvoll ist.

Folgende Fragen sind unter anderem wichtig, um das Personal-Recruiting mit Stellenangeboten so effektiv wie möglich zu gestalten:

  • Wie viele Mitarbeiter müssen rekrutiert werden?
  • Wie lange dauert es erfahrungsgemäß, Mitarbeiter für diesen Bereich zu rekrutieren?
  • Sind passende Kandidaten eher online oder via Zeitungen erreichbar?

Je nachdem, wie diese Fragen beantwortet werden, sieht die Gewichtung der Veröffentlichungskanäle für das Recruiting aus. Denn sowohl Print als auch Online haben kanalspezifische Vorteile:

Online

  • Anzeigenveröffentlichung sind oft günstiger als in Print-Medien
  • Stellenanzeigen sind aktuell
  • Anzeigen sind weltweit und zeitlich flexibel für längeren Zeitraum abrufbar
  • Stellenangebote erreichen vor allem jüngere Kandidaten da, wo sie suchen
  • Weitere Infos zum Job oder dem Unternehmen sind leicht per Link auffindbar

Print

  • Fachspezifische/regionale Zielgruppen können gezielt angesprochen werden
  • Erreicht Best Ager, Besserverdiener, etc. gegebenenfalls besser
  • Anzeigen und Bewerbungen profitieren vom Image der Printmedien, qualitativ hochwertig zu sein
  • Anzeigenschaltung inkludiert häufig kostenfreie Eintragung in Online-Jobbörse der Zeitung

Fazit:

Sollen zum Beispiel sehr viele Mitarbeiter in kurzer Zeit eingestellt werden, punktet die Online-Stellenanzeige mit einer hohen Reichweite und einer starken Bewerberresonanz. Soll dagegen ein neuer Mitarbeiter gefunden werden, der vor allem lokales Interesse mitbringt und aus der näheren Umgebung kommt, bietet sich auch eine regionale Zeitung zur Veröffentlichung des Jobangebots an.

Mediamix in Österreich

 

In Österreich sind Online-Stellenanzeigen in vielen Bereichen zwar auf dem Vormarsch, die Printmedien werden zur Anzeigenschaltung allerdings nach wie vor sehr geschätzt.

Der Recruiting-Prozess im Allgemeinen ist allerdings noch sehr traditionell angelegt. Innovation wird immer wichtiger, um zügig passende Mitarbeiter zu rekrutieren. Das wird auch durch die Studie „Global Human Capital Trends 2017“ von Deloitte deutlich, in der nur 22 Prozent der österreichischen Befragten ihre HR-Systeme als effizient und wirksam einschätzen.

Jedoch lässt sich auch ein Fortschritt erkennen: Denn die Analyse ausgewählter Organisationen in Österreich zeigt, dass die Recruiting-Qualität in Österreich dank zeitgemäßer Maßnahmen wie mobil-optimierter Online-Stellenanzeigen und Karriere-Websites kontinuierlich steigt (Best Recruiters Studie 2016/2017).